Was ist Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS)?

Jugendsozialarbeit an Schulen - kurz JaS – ist eine Initiative des Freistaates Bayern und stellt an der Grund- und Mittelschule Pressath ein zusätzliches Beratungsangebot dar, um Schüler und Schülerinnen in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und selbstbewussten Persönlichkeiten zu unterstützen und Chancengleichheit zu erwirken.

Finanziert wird dieses Projekt durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Integration, die Stadt Pressath und den Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab.

Was ist das Besondere an JaS?

JaS richtet sich an die Schülerschaft sowie an die Eltern / Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte. Das Angebot ist freiwillig und unverbindlich, da es eine Chance sein soll und kein Zwang.

Jede JaS-Fachkraft unterliegt der Schweigepflicht, das heißt, was besprochen wird, bleibt vertraulich. Ausnahmen sind Gefahrensituationen bzw. mögliche Gefährdungen des Kindes/Jugendlichen, bei denen die Schweigepflicht gegebenenfalls gebrochen werden muss, um eben diesen entgegenzuwirken. Natürlich können sich Fachkräfte und Lehrkräfte, wenn dies gewünscht wird, mit dem Einverständnis des Kindes und der Eltern, auch austauschen.

Hauptbestandteil von JaS ist die Einzelfallhilfe. Dabei findet die Beratung in Einzelgesprächen statt.

Es werden aber auch Gruppenangebote mit den Klassen durchgeführt, um beispielsweise soziale Kompetenzen zu stärken, Themen wie Sucht und Gewalt zu bearbeiten oder die Klassengemeinschaft zu stärken. Sollte die Hilfe durch JaS nicht mehr ausreichen, kann an andere Stellen weitervermittelt und mit diesen gegebenenfalls, ebenfalls natürlich mit dem Einverständnis der Betroffenen, zusammengearbeitet werden.

Auch wenn die JaS-Fachkraft in und an der Schule tätig ist, dort ihr Büro hat und eng mit der Schulleitung und den Lehrkräften zusammen arbeitet, gehört sie nicht unmittelbar zur Schule. Die JaS ist als Leistung der Jugendhilfe Teil dieser.

JaS kann z.B. Ansprechpartner sein für:

  • Schulische und soziale Schwierigkeiten
    (Wiederholte Störungen im Unterricht, Konflikte, Mobbing, Verhaltensauffälligkeiten, Psychosoziale Auswirkungen von Leistungsproblemen, Gewaltbereitschaft, Aggressives Verhalten/Impulsivität, Zurückgezogenheit, Konzentrationsprobleme, Berufsfindung, Umgang mit ADHS/ADS, Schulunlust/Schulverweigerung…)
  • familiäre Schwierigkeiten (Trennung und Scheidung der Eltern, Erziehungsproblematiken, Streitigkeiten zwischen Geschwistern, Schicksalsschläge, Krankheit, Todesfälle…)
  • verschiedene Lebensbereiche/Alltagsprobleme (Beziehungsprobleme, fehlendes Selbstbewusstsein/Selbstwertgefühl, psychische Belastungssituationen, Suchtproblematiken, Suizidgefährdung...)
  • Weitervermittlung zu anderen Fachstellen und Institutionen

Wo und wann bin ich erreichbar?

Üblicherweise bin ich Montag bis Donnerstag von 7:30 Uhr bis ca. 15:30 Uhr sowie Freitag von 7:30 bis 13:00 Uhr vor Ort in der Schule (Zimmer 107) und erreichbar unter:

Tel.: 09644 917576
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Gerne können wir einen gemeinsamen Termin vereinbaren.

Hinweis
Im Rahmen der seit 25.05.2018 europaweit geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) möchte ich Sie aus Transparenzgründen darüber informieren, dass ich im Rahmen der Einzelfallarbeit die für die Fallbearbeitung erforderlichen personenbezogenen Daten erheben und speichern werde. Sollten Sie mehr Informationen zur Umsetzung der DSGVO im Rahmen der Jugendsozialarbeit an Schulen haben wollen, kommen Sie bitte auf mich zu. Informationen zum Datenschutz finden Sie auch auf der Homepage des Landratsamtes (https://www.neustadt.de/meta/datenschutzerklaerung).

Sonja Bergler
Sozialpädagogin (B.A.)