Unterricht

Besuch in Flossenbürg 2020

Äußerst interessiert und sichtlich betroffen zeigten sich die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse bei einem Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Flossenbürg. Auch wenn 75 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft viele Spuren verwischt sind, machten die engagierten Führerinnen in ihren auf die Zielgruppe ausgerichteten und emotionalen Schilderungen das Geschehen in dieser Zeit anschaulich.

Vorbereitet hatten den Besuch die Lehrkräfte Yvonne Walter und Max Melchner.

 

Drogenpräventation und Besuch einer Buchhandlung

Kurz vor den Pfingstferien, am 16. Mai 2018, besuchte der Jugendkontaktbeamte der Eschenbacher Polizei-Inspektion, Martin Behrendt, die 8. Klasse. Im Rahmen der Drogepräventation informierte er die Schülerinnen und Schüler umfassend über drohende Gefahren.

               

Die Fünftklässler statteten am gleichen Tag ihrerseits der Buchhandlung Bodner in Pressath einen Besuch ab, wo viele spannende Leseangebote auf die Mädchen und Jungen sowie ihren Lehrer Dominik Eckert warteten.

English Breakfast on Friday, 13th April

Sausages, toast, pizza, rolls, tea and juice - nichts fehlte beim "English Breakfast" in und vor der Aula der Grund- und Mittelschule. Schülerinnen und Schüler von der 3. bis zur 7. Klasse ließen sich zwei Stunden lang bei herrlichem Frühlingswetter die angebotenen Leckerein schmecken.

Natürlich war das mit einer kleinen Hürde verbunden: An den verschiedenen Ständen, die ebenfalls von Schülern betreut wurden, wurde ausschließlich Englisch gesprochen. Das klappte reibungslos, und so musste niemand mit leerem Magen zurück in den Unterricht.

Achtklässler besuchen die Gedenkstätte Flossenbürg

Nur rund 50 Kilometer ist das ehemalige Konzentrationslager Flossenbürg von Pressath entfernt, trotzdem fanden sich die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der GMS Pressath am 23. März 2018 bei einem Besuch der Gedenkstätte in einer anderen, verstörenden Welt wieder.

1938 hatten die nationalsozialistischen Machthaber in dem beschaulichen Städtchen im Landkreis Neustadt-Waldnaab ein Konzentrationslager errichtet. Für die Standortwahl ausschlaggebend war der dort existierende Steinbruch, in dem Oberpfälzer Granit gewonnen wurde. Für die gigantischen Bauvorhaben des III. Reiches in Berlin oder Nürnberg wurden große Mengen des dauerhaften Baumaterials benötigt.

Über 80.000 Häftlinge waren zwischen 1938 und 1945 in Flossenbürg inhaftiert und mussten unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit im Steinbruch leisten, etwa 30.000 von ihnen überlebten diese Torturen nicht.

Den Besuch der Gedenkstätte hatte Lehrer Dominik Eckert mit den Achtklässlern im Unterricht gründlich vorbereitet. Dennoch zeigten sich die Jugendlichen vor Ort betroffen, als sie Mitarbeiter Thomas Koller auf einem Rundgang mit der Geschichte des Lagers konfrontierte. „Sehr  traurig“ sei, was hier vor fast 80 Jahren geschehen sei, meint der 15-jährige Natheer. Dabei, so führt Koller anhand von Bildmaterial vor Augen, seien auch die Aufseher und Wachen ganz normale Menschen gewesen – allerdings Menschen mit zwei Gesichtern.

Auch wenn von der damals vorhandenen Bausubstanz nicht viel übrig geblieben ist, konnten sich die Schüler ein Bild von den Dimensionen des Lagers machen. Nach der Befreiung wurden Teile mit Einfamilienhäusern bebaut, bestehende Gebäude wurden teilweise industriell genutzt. Der Steinbruch wird noch heute betrieben und ist bis 2024 verpachtet.

 

 

Projekt Wachtel 2018

Wir, die fleißige Igel-Klasse (2. Klasse) brüten seit dem 22. Januar Wachtelküken aus. Wir haben uns einen Brutplan ausgedacht und 75 Eier in einen Brutkasten gelegt. Den Brutkasten hat Frau Busch vor dem Beginn des Projekts auf 38,1 Grad aufgewärmt. 

  

Die Eier haben wir regelmäßig gewendet und dann behutsam vom Rollwender auf ein Schlupfgitter gelegt. 

Eifrig wird das Kükenheim gebaut

Das erste Ei ist angepickt. 

 Rechtzeitig vor den Faschingsferien sind die meisten Küken geschlüpft und ins Kükenheim umgezogen. 

 

14. Februar: An den Flügeln wachsen die ersten Federn

21. Februar: Am Körper wachsen nun auch Federn

28. Februar: Das Federkleid bedeckt den Körper, nur der Kopf ist noch frei

2. März: Die kleinen Wachteln baden im Sand

16. März: Das Federkleid ist nun komplett

20. März: Wir sind nun fast ausgewachsen

23. März: "Zuckerwatte" (rechts) ist nun eine erwachsene Legewachtel. Das erste Ei ist da, ab nun wird die Junghenne "Zuckerwatte" fast jeden Tag ein weiteres legen.

 

Besuch im Deutsch-Deutschen Museum in Mödlareuth

Geschichte hautnah erleben- Das konnten die Schüler und Schülerinnen der Mittelschule Pressath am 1. Dezember 2017 im „Deutsch- Deutschen Museum“ in Mödlareuth. Der Ort war bis 1989 durch eine Mauer getrennt.  Bewegt waren die Acht- und Neuntklässler vor allem vom Schicksal der Bewohner, die für ein Treffen viele Kilometer Umweg auf sich nehmen mussten. Begleitet wurden sie von ihren Lehrern Yvonne Walter (links) und Dominik Eckert.

Außerschulische Lernorte stehen sowohl bei Schülern als auch bei Lehrern hoch im Kurs. So werden durch die direkte Begegnung alle Sinne beansprucht. Deutlich wurde dies bei den Acht- und Neuntklässlern der Mittelschule, die das „Deutsch- Deutsche Museum“ in Mödlareuth besuchten.
Und der Besuch hinterließ tiefe Eindrücke bei den Beteiligten.Das kleine, 50-Einwohner- Dorf an der Grenze zwischen Bayern und Thüringen wird auch als „Little Berlin“ bezeichnet, weil er bis 1989 durch eine drei Meter hohe Mauer getrennt war.

Nachdem sich die Schüler im Unterricht mittels Internet- Recherche und  Fachliteratur auf das Thema vorbereitet hatten und vor Ort mit einem Vortrag eingestimmt wurden, vertieften die Mädchen und Jungen ihr Wissen im Feld. Anhand des Grenzstreifens mit Wachturm, Stacheldraht, Panzersperren, Tretminen und der beeindruckenden Mauer wurde ihnen deutlich, wie es den Menschen zu Zeiten der Teilung Deutschlands ergangen ist. Einen besonders tiefen Eindruck hinterließ dabei die Geschichte zweier Brüder, die einen Umweg von 60 Kilometer auf sich nehmen mussten, um sich zum gemeinsamen Essen treffen zu können. „Das kann man sich gar nicht vorstellen, das ist unfassbar“, waren die Schüler fassungslos. „Wir sind froh, dass es heute nicht mehr so ist.“
Viele erkannten dabei gleich eine Parallele zur Gegenwart, in der Donald Trump eine Mauer zwischen den  USA und Mexiko errichten möchte. Auch die alten Fahrzeuge wie Panzer, Hubschrauber und Polizeiautos stießen auf das Interesse der Schüler.  „Wenn es die Umstände erlauben, werden solche Aktionen in den Unterricht eingebaut, weil es bei den Kindern einfach länger hängen bleibt“, sagten die begleitenden Lehrkräfte Yvonne Walter und Dominik Eckert.